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Finanzen für Faule: So wirst du finanziell erfolgreicher mit Faulheit

Finanzen für Faule: Willst du heute lieber zuhören als lesen?
Dann kannst du dir hier die Podcastfolge anhören oder direkt bei Spotify oder Apple Podcasts anhören:

Titel der Folge: Wie du durch Faulheit finanziell erfolgreicher wirst

Inhalt des Blogbeitrags

Sei fleißig, dann wirst du etwas werden. Wirklich?

Häufig bekommen wir in allen Bereichen zu hören, wir müssen nur fleißig sein und Leistung erbringen, immer auf Trab sein etc., dann kommt der Rest und der Erfolg von ganz alleine. Einmal Hand heben, wenn du das schon gehört hast. Du musst nur etwas leisten, um erfolgreich zu sein. Denn Leistung wird immer belohnt. Meine Hand ist sehr weit oben – so wie Hermine in Harry Potter 😀 Jetzt kommt der Twist: Gerade bei Geld und dem Investieren ist das gar nicht mal soooo richtig und wichtig.

Ständig Neues und fleißig fleißig fleißig mehr Investmentmöglichkeiten suchen und darin investieren kann schnell das Gegenteil bewirken: 

DU – verlierst – Unmengen – an – Geld. Deshalb bekommst du jetzt den ultimativen Einblick, wann du deine Finanzen für Faule aufbauen und wann du es eher nicht kannst.

Und wir fangen damit an, wo du nicht faul sein darfst – denn die Faulheit in Finanzen darfst du dir erarbeiten, aka du musst erst etwas reingeben, bevor du wirklich faul sein kannst.

Auch wenn das jetzt konträr zu dem klingt, was ich gerade vorher gesagt habe, bleib dran, es wird sich in den nächsten Minuten für dich auflösen.

Bei diesen Themen darfst du absolut nicht faul sein:

Bei Konten und Depot Kosten

Beim Kontoanbieter zu bleiben aus Bequemlichkeit, obwohl andere viel günstiger bei demselben Service sind. Oder auch bei Depots. Dazu habe ich ja auch bereits eine Podcast Folge aufgenommen, hör dir dazu gerne “071. Diesen Trick hassen Banken” dazu an.

Das können reine Kontoführungsgebühren sein, oder Gebühren für Überweisungen, starke Unterschiede in den Zinsen bei Tagesgeldkonten – obwohl ich das nur bei extremen Unterschieden machen würde.

Denn ob du jetzt wirklich ein paar Cent mehr Zinsen auf Guthaben bekommst, ist nicht so relevant wie starke Unterschiede in den Kosten bei Depots und Investments.Denn wenn die Kosten für jeden Aktienkauf deutlich höher sind als bei Vergleichs-Banken, dann merkst du das bei jedem Investment. Und das sind dann schnell mehr als ein paar Cents. 

Genauso wenn du Depotführungsgebühren zahlst. Das ist dann häufig ein Fixbetrag plus Prozente im Verhältnis zu dem investierten Geld.

Also hier gilt: Faulheit kostet dich richtig viel Geld, hier darfst du in regelmäßigen Abständen die Konditionen checken, ob es denn noch passt. Du musst aber ganz sicher nicht regelmäßig wechseln.

Bei Verträgen und Abos

Ein weiterer Punkt, wo du nicht faul sein kannst, ist es bei regelmäßigen Ausgaben, die vor allem in Form von Abos abgebucht werden.

Dazu gehören Handyverträge, Internetverträge, Zeitungsabos, Streaming-Abos wie Netflix und Co, sowie Fitnessstudios. Und was dir sonst noch an regelmäßigen Verträgen einfällt.

Hier kostet dich Faulheit auch viel Geld, denn dein Einkommen versickert regelrecht in deinem Lifestyle und das empfehle ich dir zu minimieren. Also regelmäßig deine Abos überprüfen, ob du sie wirklich nutzt und ob eine günstigere / schlankere Variante sich auch lohnt.

Ich will dir da jetzt nicht dein Fitness- oder Netflix-Abo ausreden. Aber wenn du nur 1x im Monat wirklich ins Fitnessstudio gehst und dein Netflix-Abo eigentlich nur alle paar Wochen nutzt, dann solltest du dir unbedingt überlegen, ob du dir das Geld nicht sparen kannst. Und dieses besser einsetzen kannst.

Bei Versicherungen

Gleiches gilt übrigens für Versicherungen. Das ist der nächste Posten, da darfst du zwar die meiste Zeit faul sein, aber einmal im Jahr setzt du dich hin und überprüfst alle deine Versicherungen.

Je nach dem wie viele oder wenige Versicherungen du hast, kann das in einer Stunde erledigt sein, oder auch einen ganzen Vormittag dauern – wenn du das mal an einem Samstag machst.

Dazu gehören Handyverträge, Internetverträge, Zeitungsabos, Streaming-Abos wie Netflix und Co, sowie Fitnessstudios. Und was dir sonst noch an regelmäßigen Verträgen einfällt.

Hier kostet dich Faulheit auch viel Geld, denn dein Einkommen versickert regelrecht in deinem Lifestyle und das empfehle ich dir zu minimieren. Also regelmäßig deine Abos überprüfen, ob du sie wirklich nutzt und ob eine günstigere / schlankere Variante sich auch lohnt.

Ich will dir da jetzt nicht dein Fitness- oder Netflix-Abo ausreden. Aber wenn du nur 1x im Monat wirklich ins Fitnessstudio gehst und dein Netflix-Abo eigentlich nur alle paar Wochen nutzt, dann solltest du dir unbedingt überlegen, ob du dir das Geld nicht sparen kannst. Und dieses besser einsetzen kannst.

Bei deinem Money Diary

Auch bei deinem Money Diary – also deinem Haushaltsbuch – darfst du nicht faul sein. Deine Ausgaben und Einnahmen solltest du immer aufschreiben. Wenn du das noch nicht begonnen hast, sollte dein Ziel sein, das mal 3 bis 6 Monate konsequent aufzuschreiben.

Bevor du jetzt schreiend wegläufst, den Podcast beendest, hab ich direkt eine Entwarnung für dich: Wenn du ein smartes System entwickelt hast, zum Beispiel in einer geeigneten App, dann schaffst du das in 3 Minuten am Tag.

Quasi wie einmal Zähneputzen und wenn du geschickt bist, kannst du es parallel zum Zähneputzen machen. Mit fällt dann mein Handy eher ins Waschbecken, ich bin da bisschen tollpatschig. Also so etwa 15 – 20 Minuten pro Woche. Das ist für jede – auch für dich – machbar.

Ok, das wars jetzt aber schon mit den Themen, bei denen du NICHT faul sein darfst. Keines dieser Themen macht dir besonders viel Arbeit, wenn du es kontinuierlich im Blick behältst.

Themen bei denen du "Finanzen für Faule" spielen darfst

In den meisten Bereichen bei deinen Finanzen ist es ein finanzieller Vorteil, faul zu sein. Das heißt, du bist erfolgreicher durch Faulheit. 

Witzigerweise sind es genau diese Themen, bei denen die meisten glauben, dass man da absolut nicht faul sein kann. Sondern im Gegenteil, du musst ständig aktiv etwas tun.

Beim Investieren an sich

Investieren darf langweilig sein. Also nicht in dem Sinne, dass du keinen Spaß daran haben darfst. Sondern so, dass du deine Investments, wie zum Beispiel deine Auswahl an ETFs, einmal auswählst und dann jahrelang oder jahrzehntelang deinen Sparplan laufen lässt.

Die einzige Änderung, die du machst, ist die Anpassung deiner Sparplan-Höhe. Also wenn du mit sagen wir 50€ pro Monat angefangen hast, dann kannst du Stück-für-Stück den Betrag erhöhen, bis du bei der Rate angekommen bist, die deinen Investitionszielen entspricht.

Dein Investitionsziel kann zum Beispiel deine Vorsorgelücke schließen sein, damit du dein geiles Leben in der Rente auch noch lebst. Gerade hier ist es wichtig einfach faul zu sein 😀

Auch zu faul sein, um die Sparpläne und Daueraufträge regelmäßig überhaupt zu ändern, ist super. Wie gesagt, so lange, wie deine Rate zum Investieren und Sparen deinen Zielen entspricht und nicht zu niedrig ist. Sobald du deine Rate aber erreicht hast, darfst du faul sein.

Also, Sparplan einrichten und laufen lassen, allerhöchstens erhöhen, fertig. Finanzen für Faule at its best.

Beim Anlagen wechseln

Geht mit dem Punkt vorher einher. Du darfst dich sehr wohl über andere Anlageformen, wie Immobilien-Investments oder so informieren, auch andere Aktien und ETFs kannst du dir anschauen.

Was du nicht tun solltest ist das Geld nehmen, dass du schon investiert hast in deine ETFs und Aktien zu nehmen und es in die nächste neue fancy Investment Art investieren.

Also ständig die eine Anlage verkaufen und die nächste kaufen. Das bekommst du von mir jetzt verboten. Zumindest, wenn du finanziell erfolgreich werden willst.

Frei nach dem Motto: Hin und her macht Taschen leer.

Such dir dein Investment aus und wenn sich nichts signifikant ändert und die Zukunftsaussichten noch da sind, dann sei faul und lass dein Geld in dem Investment drin.

Neues und zusätzliches Geld kannst du natürlich nutzen, um deine Investments zu diversifizieren. Also nicht alle Eier in einen Korb legen.

Im Besten Fall machst du es wie André Kostolany: Investieren und für 30 Jahre Schlaftabletten nehmen.

Hier möchte ich dir noch eine Statistik mitgeben: Menschen, die häufig neue Aktien kaufen und verkaufen, werden Trader genannt. Also wörtlich übersetzt: Tauscher.

Sie kaufen und verkaufen nach kurzfristigen Trends. Und hier darfst du dir diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen: 90% der Trader verlieren langfristig Geld. 90%.

Bei den langfristigen Investoren sieht das anders aus. Wer lange genug wartet, macht auf jeden Fall Gewinn. Statistisch ist das bei breit gestreuten Investments ab 15 Jahren der Fall.

Also faul sein lohnt sich 🙂

Beim Markt schlagen wollen

Jetzt gibt es bei dem vorherigen Thema noch eine Sondervariante, die beim Investieren auftritt.

Ok, das klingt jetzt komisch, hear me out: Es gibt einige Investoren, die den Markt schlagen wollen. Das heißt, mehr prozentualer Gewinn pro Jahr schaffen, als der Durchschnitt.

Zum Beispiel macht der MSCI World – der knapp 1600 erfolgreichsten Unternehmen der Industriestaaten beinhaltet – und ein weltweit gestreuter Index ist. 

Dieser Index hat in den letzten 30 Jahren knapp 6 Prozent Gewinn pro Jahr erwirtschaftet. Wenn du den Markt schlagen willst, musst du mehr als diese 6% Gewinn erwirtschaften.

Es ist aber zum einen super (zeit)aufwändig und schwierig, den Markt zu schlagen. Das heißt, du musst dir bessere Urteile zutrauen, als dem Durchschnitt der besten Unternehmen.

Kaum einer schafft das. Bei Wikifolio haben sie von 30 000 Anleger und deren Portfolios ausgewertet. Nur 13 bis 14% schlagen wirklich den Markt.

Es sind zwar mehr als die 10% der Trader, die überhaupt einen Gewinn machen. Aber auch wenn du den Markt nicht schlägst, machst du ja noch Gewinn.

Und ob sich der Aufwand wirklich lohnt, wenn die Chance bei nur 13 bis 14% liegt, das darf jeder selbst entscheiden. Und du für dich.

Generell reicht es für die meisten Investitionsziele, wenn du dein Vermögen mit dem Markt wachsen lässt, ohne ihn schlagen zu wollen. Du kannst also ruhig faul sein.

Du musst dann auch nicht regelmäßig die Kurse verfolgen und den Kopf über die Entwicklung zerbrechen. Du musst dich auch nicht mit deinen Anlagen beschäftigen. Also nur Win-Wins beim Faulsein hier.

Fazit

Du musst wissen, wann und wo du faul sein darfst, ja sogar musst und wann und wo nicht.

In vielen Fällen gilt: Am Anfang kannst du meistens ganz und gar nicht faul sein, sondern musst höchst aktiv mit deinem Geld, deinem Geldmanagement, deinen Sparzielen, etc. auseinander setzen, bis du mindestens deinen ersten Sparplan auf einen ETF oder so eingerichtet hast.

Dann kannst du je nach deinem Wunsch dir weitere Investments suchen oder easy faul sein. Deinen Sparplan weiterlaufen lassen, ihn von Zeit zu Zeit zu erhöhen oder auch andere Spar- und Investitionsziele verfolgen.

Dadurch wirst du mit Faulheit letztendlich erfolgreicher sein – nachdem die Grundlagen sitzen.

Für die Grundlagen trägst du dich jetzt unverbindlich in eine der Wartelisten für RYM Vol. 1, RYM Vol. 2 oder das Bundle ein. Mit  Vol. 1 starten wir wieder im Herbst, wahrscheinlich im Oktober. Mit Vol. 2 etwas später.

Ok, das klingt jetzt komisch, hear me out: Es gibt einige Investoren, die den Markt schlagen wollen. Das heißt, mehr prozentualer Gewinn pro Jahr schaffen, als der Durchschnitt.

Zum Beispiel macht der MSCI World – der knapp 1600 erfolgreichsten Unternehmen der Industriestaaten beinhaltet – und ein weltweit gestreuter Index ist. 

Dieser Index hat in den letzten 30 Jahren knapp 6 Prozent Gewinn pro Jahr erwirtschaftet. Wenn du den Markt schlagen willst, musst du mehr als diese 6% Gewinn erwirtschaften.

Es ist aber zum einen super (zeit)aufwändig und schwierig, den Markt zu schlagen. Das heißt, du musst dir bessere Urteile zutrauen, als dem Durchschnitt der besten Unternehmen.

Kaum einer schafft das. Bei Wikifolio haben sie von 30 000 Anleger und deren Portfolios ausgewertet. Nur 13 bis 14% schlagen wirklich den Markt.

Es sind zwar mehr als die 10% der Trader, die überhaupt einen Gewinn machen. Aber auch wenn du den Markt nicht schlägst, machst du ja noch Gewinn.

Und ob sich der Aufwand wirklich lohnt, wenn die Chance bei nur 13 bis 14% liegt, das darf jeder selbst entscheiden. Und du für dich.

Generell reicht es für die meisten Investitionsziele, wenn du dein Vermögen mit dem Markt wachsen lässt, ohne ihn schlagen zu wollen. Du kannst also ruhig faul sein.

Du musst dann auch nicht regelmäßig die Kurse verfolgen und den Kopf über die Entwicklung zerbrechen. Du musst dich auch nicht mit deinen Anlagen beschäftigen. Also nur Win-Wins beim Thema Finanzen für Faule hier.

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